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Die atopische Dermatitis (AD) ist eine wiederkehrende, chronische, entzündliche, juckende Hauterkrankung, die weltweit bis zu 20 % der pädiatrischen Bevölkerung und 10 % der Erwachsenenpopulation betrifft. Der Beginn tritt typischerweise früh im Leben auf, und obwohl die kardinalen Krankheitsmerkmale in allen Altersgruppen ähnlich sind, zeigen unterschiedliche Altersgruppen und Ethnien unterschiedliche klinische Merkmale. Die Erkrankung verursacht eine erhebliche Belastung in allen gesundheitsbezogenen Qualitäts-of-Life-Dimensionen, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen, und bringt sowohl auf individueller als auch auf nationaler Ebene erhebliche wirtschaftliche Kosten mit sich. Die Pathophysiologie der AD umfasst ein komplexes und facettenreiches Zusammenspiel zwischen der geschädigten, dysfunktionalen epidermalen Barriere, genetischer Prädisposition und umweltbedingten Faktoren wie chemischen und/oder biologischen Schadstoffen und Allergenen, im Kontext einer dysregulierten TH2- und TH17-verzerrten Immunantwort. Was die genetische Komponente betrifft, sind Funktionsverlustmutationen, die strukturelle Proteine wie Filaggrin, ein grundlegendes epidermales Protein, kodieren, sowie die kürzlich identifizierten Variationen im epidermalen Differenzierungs-Komplex gut etablierte Determinanten, die zu einer geschädigten Hautbarriere bei AD führen. Jüngste Erkenntnisse zeigen, dass epigenetische Faktoren die Entwicklung von AD erleichtert haben, einschließlich des dysbiotischen Hautmikrobioms und der Auswirkungen des externen Exposoms, kombiniert mit Ernährungsstörungen. Bemerkenswert ist, dass das Interleukin (IL)-31-Netzwerk, das mehrere Zelltypen umfasst, darunter Makrophagen, Basophilen und die erzeugten Zytokine, die an der Pathogenese des Juckreizes bei AD beteiligt sind, kürzlich untersucht wurde. Das Aufschlüsseln der spezifischen AD-Endotypen, das die beteiligten molekularpathogenetischen Mechanismen klinisch relevanter AD-Phänotypen hervorhebt, hat sich als ein entscheidender Schritt hin zu zielgerichteten Therapien für eine personalisierte Behandlung von AD-Patienten herausgestellt. Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, den neuesten Stand des Wissens über die multifaktoriellen und interaktiven pathophysiologischen Mechanismen bei AD darzustellen.
Savva et al. (Thu,) studied this question.