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Zusammenfassung: Kolorektales Karzinom ist eine häufige Malignität vonglobaler Bedeutung. Diese retrospektive Studie hatte zum Ziel, den Einfluss von Stadium und Tumorort auf die Überlebensresultate bei 284 Patienten mit kolorektalem Krebs zu untersuchen, die zwischen 2001 und 2017 diagnostiziert wurden. Die Patienten wurden basierend auf Tumorort (Colon und Rektum) und Krankheitsstadium (frühes Stadium und fortgeschrittenes Stadium) in vier Gruppen eingeteilt. Demografische Merkmale, Behandlungsmodalitäten und Überlebensresultate wurden erfasst. Es wurde eine bayesianische Überlebensmodellierung unter Verwendung von semi-kompetitiven Risiko-Modellen mit einem beschleunigten Ausfallzeitansatz (AFT) unter Nutzung der Software R 4.1 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten signifikant höhere Zeitverhältnisse für Krankheitsrückfälle (TR = 1.712, 95% CI 1.489–2.197), Mortalität ohne Rückfall (TR = 1.933, 1.480–2.510) und Mortalität nach Rückfall (TR = 1.847, 1.147–2.178) beim kolorektalen Frühstadium im Vergleich zum frühen Stadium des Rektumkrebses. Darüber hinaus wiesen Patienten mit fortgeschrittenem Rektumkarzinom kürzere Überlebenszeiten für Krankheitsrückfälle auf als Patienten mit frühzeitigem Kolonkarzinom. Der Interaktionseffekt zwischen Tumorort und Krebsstadium war nicht signifikant. Diese Ergebnisse, die aus dem optimalen bayesianischen log-normalen Modell für terminale und nicht-terminalen Ereignisse abgeleitet wurden, unterstreichen die Bedeutung der frühen Erkennung und effektiven Managementstrategien bei kolorektalem Krebs. Bei Frühstadiumkolonkarzinom wurden bessere Überlebensraten für Krankheitsrückfälle, Mortalität ohne Rückfall und Mortalität nach Rückfall im Vergleich zu anderen Stadien gezeigt. Frühe Intervention und umfassende Pflege sind entscheidend, um die Prognose zu verbessern und adverse Ereignisse bei Patienten mit Kolonkarzinom zu minimieren.
Alinia et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.