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Die rapide zunehmende Prävalenz von Fettleibigkeit und Übergewicht, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ist zu einem ernsthaften gesellschaftlichen Problem geworden. Obwohl verschiedene genetische und umweltbedingte Risikofaktoren für pädiatrische Fettleibigkeit und Übergewicht identifiziert wurden, ist das Problem nicht gelöst. In dieser Studie haben wir untersucht, ob umweltbedingte Nanoplastik (NP)-Verunreinigungen als Umweltobesogene wirken können, indem wir Mausmodelle exponierten, die NPs aus Polystyrol und Polypropylen ausgesetzt waren, die in der Umwelt häufig vorkommen. Wir fanden abnormales Gewichtszuwachs bei den Nachkommen bis zum Alter von 6 Wochen nach der oralen Verabreichung von NPs an die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit. Durch eine Reihe von Experimenten mit multi-omischen Analysen haben wir gezeigt, dass der durch NPs induzierte Gewichtszuwachs durch Veränderungen in der Lipidzusammensetzung (Lysophosphatidylcholin/Phosphatidylcholin-Verhältnis) der mütterlichen Milch und der Verteilung der Darmmikrobiota des Nachkommens verursacht wird. Diese Daten deuten darauf hin, dass Umwelt-NPs als Obesogene in der Kindheit wirken können.
Jeong et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.