Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung: Die anthropogene Erwärmung wird voraussichtlich den Export von arktischem Süßwasser in die Labradorsee verstärken. Dieses zusätzliche Süßwasser könnte die tiefen Konvektionen schwächen und zum Rückgang der atlantischen meridionalen Umwälzzirkulation (AMOC) beitragen. Hier zeigen wir durch die Analyse einer beispiellosen hochauflösenden Klimamodellsimulation für das 21. Jahrhundert, dass der Labradorstrom die laterale Ausbreitung von Süßwasser aus dem Arktischen Ozean in den offenen Ozean stark einschränkt, sodass der Süßwassereintrag eine begrenzte Rolle bei der Schwächung der Umwälzzirkulation spielt. Im Gegensatz dazu darf in Abwesenheit eines starken Labradorstroms das zusätzliche Süßwasser in das Innere verbreiten und schließlich die tiefen Konvektionen in der Labradorsee zum Stillstand bringen. Angesichts der Tatsache, dass die Umwälzbewegung in der Labradorsee einen wesentlichen Beitrag zur AMOC in vielen Klimamodellen leistet, deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass der Rückgang der AMOC im 21. Jahrhundert in diesen Modellen aufgrund des nicht aufgelösten Labradorstroms möglicherweise überschätzt wird.
Shan et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.