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Die heutige Zeit ist geprägt von einer beispiellosen Emanzipation kreativer Suchen, der Befreiung von Kanons und Stereotypen, einer grundsätzlichen Ablehnung der Traditionen der Kreativität nach einem Modell, einem Übergang zur Kreativität durch «Intuition», basierend auf den Bedingungen einer spezifischen Ordnung, Lage, Fähigkeiten und Wünschen. Der moderne Architekt ist mit der kreativen Suche nach seinem «Element A» (laut K. Malevich) beschäftigt, seiner kreativen Methode, die den Weg zur Schaffung einer neuen Form, eines neuen künstlerischen Bildes weisen könnte. Das individualistische Prinzip, gemeinsam mit dem Wunsch, in jedem neuen Werk eine einzigartige Originalität zu erreichen, und gleichzeitig den Wunsch, kulturelle und künstlerische Archetypen verschiedener anderer Epochen in einem volumetrisch-räumlichen architektonischen Objekt oder in einem Fragment der städtischen architektonischen Umgebung zu unterbringen, indem neue, neu interpretierte Bedeutungen hinzugefügt werden, führt uns dazu, nach neuen Methoden zur Schaffung von Vielfalt und Einzigartigkeit zu suchen. Die neue Methode der «Postmodern Collage» bietet nun solche kreativen Möglichkeiten.
Kuznetsov et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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