Key points are not available for this paper at this time.
Ziel: Die Risikotrinkniveaus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (d.h. niedrig, moderat, hoch oder sehr hoch Risiko) wurden als Endpunkt für die Reduzierung des Trinkens in klinischen Studien verwendet. Frühere Arbeiten haben jedoch nicht versucht, die Reduktionen der WHO-Risikostufen unter verpflichteten Studenten zu quantifizieren, die ebenfalls von einer Reduzierung des Trinkens profitieren könnten. Wir haben versucht, die WHO-Risikotrinkniveaus bei der Differenzierung der alkoholbezogenen Ergebnisse, depressiven Symptome und akademischen Leistungen von Studenten zu validieren. Die Definition von Risiko anhand typischer Getränke pro Trinktag versus Getränke pro Tag wurde verglichen, und Geschlechtsunterschiede wurden untersucht. Methode: Die Basisdaten wurden aus drei Interventionsstudien für verpflichtete Studenten gezogen, die nicht abstinent waren (N=1436). Geschlechtsspezifische WHO-Risikostufen wurden erstellt und als Dummy kodiert, wobei niedriges Risiko als Referenz diente. Regressionsmodelle untersuchten die Zusammenhänge von Risikostufen mit positiven AUDIT-Werten, Spitzenkonsum, Konsequenzen, depressiven Symptomen und Notendurchschnitt. Ergebnisse: Die Definition des WHO-Risikos anhand von Getränken pro Trinktag verteilte die Studenten gleichmäßig über die Kategorien, während Getränke pro Tag die meisten als niedriges Risiko kategorisierten. Mehr Frauen als Männer wurden in allen Definitionen als sehr hochriskant eingestuft. Studenten, die als niedriges Risiko eingestuft wurden, unterschieden sich von denen, die als moderates, hohes und sehr hohes Risiko eingestuft wurden, indem sie positiv auf den AUDIT screenierten, Spitzenkonsum und Konsequenzen aufwiesen. WHO-Risikostufen differenzierten nicht hinsichtlich depressiver Symptome. Die Unterschiede im Notendurchschnitt waren zwischen den Risikodefinitionen inkonsistent. Schlussfolgerungen: Die WHO-Risikotrinkniveaus differenzierten den Alkoholgebrauch und die Konsequenzen und haben daher das Potenzial für die klinische Anwendung und zur Quantifizierung von Trinkreduzierungen unter verpflichteten College-Studenten.
Reid et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.