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Prüfungen spielen eine starke Rolle in der Hochschulbildung, typischerweise in Form von summativer Bewertung, wobei das Ziel darin besteht, das Lernen der Studierenden am Ende des Kurses zu bewerten; zu testen, ob die Studierenden die Lernziele erreicht haben. Neben der Darstellung einer finalen Aktivität im Kurs haben Prüfungen die Funktion, den Studierenden problemrelevante Aufgaben zu geben und eine Reihe von Standards zu kommunizieren. Es kann argumentiert werden, dass diese Problemlösungsaktivität zum Lernen beiträgt und die Studierenden besser darauf vorbereitet, in der Abschlussprüfung gute Leistungen zu erbringen. Aus der Perspektive der Lehrkraft stellt die Gestaltung von Prüfungen eine Aufgabe dar, die spezifisches Bewusstsein für die Kursinhalte und die Fähigkeiten der Studierenden schafft. In diesem Papier liegt der Fokus auf der Aktivitäten von Studierenden und dem vertieften Lernen, wo wir das Potenzial untersuchen, Prüfungen aktiver in Lernaktivitäten vor der summativen Bewertung zu nutzen. Ein in diesem Papier vorgeschlagener und für einen Kurs zur Zuverlässigkeitsanalyse (in der Wahrscheinlichkeit und Statistik orientiert) getesteter Weg ist, dass die Studierenden eigenständig einen Prüfungsbogen mit Lösungen gestalten, vorzugsweise in Gruppen. Die Studierenden haben Zugang zu einer Aufsicht und erhalten Feedback zu ihrem Produkt. Es gibt eine Begründung, dass diese Aktivität die Motivation steigern kann, und die Ergebnisse deuten auf einen positiven Lernerfolg aus der Initiative hin, der auch durch das Feedback unterstützt wird, das von den Studierenden in der Kursevaluierung gesammelt wurde. Das Hauptfeedback ist, dass sie Probleme aus verschiedenen Perspektiven sehen und eine aktivere Rolle einnehmen. Außerdem wurde das Format, gemeinsam mit anderen Studierenden an einer Aufgabe mit niedrigem Risiko, aber hohem Mehrwert zu arbeiten, die keinen direkten Einfluss auf ihre Noten hat, positiv bewertet. Dieser Ansatz ermöglicht kreatives Denken und Reflexion. Er erweitert die traditionelle Nutzung von Prüfungen und stellt einen Weg dar, der mit dem Denken des problemorientierten Lernens in Einklang steht.
Selvik et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.