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Zusammenfassung Die Reaktionen von Pflanzen auf abiogene Stressfaktoren sind dynamisch und folgen den unvorhersehbaren Veränderungen physikalischer Umweltparameter wie Temperatur, Wasser und Nährstoffen. Physiologische und phänotypische Reaktionen auf Stress werden durch Erholungsphasen unterbrochen. Ein früherer Stress kann als ‚Stressgedächtnis‘ gespeichert werden, um innerhalb einer Generation oder transgenerational eine Reaktion auszulösen. Das Phänomen des ‚Stresspriming‘ ermöglicht es Pflanzen, schnell und robuster auf Stressfaktoren zu reagieren, um das Überleben zu erhöhen, und hat daher erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Obwohl die Hinweise auf Stressgedächtnis bei verschiedenen Pflanzenarten zunehmen, steht das Verständnis der beteiligten Mechanismen, insbesondere bei Kulturpflanzen von agrarischem Interesse, noch am Anfang. Reis ist eine wichtige Nahrungsmittelpflanze, die anfällig für abiogene Stressfaktoren ist, die weltweit die Anbau- und Ertragsbedingungen einschränken. Das Verständnis des Stressantwortnetzwerks zu verbessern, wird daher erhebliche Auswirkungen auf die nachhaltige Produktion von Reis und die globale Ernährungssicherheit im Angesicht des Klimawandels haben. Daher hebt diese Übersicht die Auswirkungen des Primings auf die abiogene Stresstoleranz von Reis hervor und konzentriert sich auf spezifische Aspekte des Stressgedächtnisses, dessen Fortdauer und Regulation auf epigenetischer, transkriptioneller, metabolischer sowie physiologischer Ebene. Die offenen Fragen und zukünftigen Richtungen in diesem spannenden Forschungsfeld werden ebenfalls dargestellt.
Ganie et al. (Do,) untersuchten diese Frage.