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Angesichts der polygenen Natur der Schizophrenie besteht Bedarf an einem personalisierten Ansatz. Ziel der Studie war es, Laborbiomarker aus Blut, Bildgebung des Gehirns und klinischer Beurteilung auszuwählen, wobei der Schwerpunkt auf den Selbstbericht-Fragebögen der Patienten lag. Metabolomikstudien an Serumproben von 51 Patienten und 45 gesunden Probanden, basierend auf der Flüssigchromatographie-Elektrospray-Ionisation-Massenspektrometrie (LC-ESI-MS/MS), führten zur Identifizierung von 3 biochemischen Indikatoren (Cortisol, Glutamat, Laktat) der Schizophrenie. Diese Metaboliten wurden sequentiell mit den Ergebnissen der Labortests, Bildgebungsergebnissen und klinischen Beurteilungsergebnissen, einschließlich der Selbstberichte der Patienten, korreliert. Die hierarchische Clusteranalyse der Hauptkomponenten (HCPC) wurde durchgeführt, um die homogensten klinischen Gruppen zu identifizieren. Signifikante Korrelationen wurden zwischen Blutlaktaten und 11 klinischen sowie 10 neuroimaging Parametern festgestellt. Der Anstieg von Laktat und Cortisol war signifikant mit einem Rückgang der immunologischen Parameter assoziiert, insbesondere mit dem Niveau der reaktiven Lymphozyten. Die stärksten Korrelationen mit dem Niveau von Blutlaktat und Cortisol wurden durch Gehirn-Glutamat, N-Acetylaspartat und die Konzentrationen von Glutamat und Glutamin, Kreatin und Phosphokreatin im präfrontalen Kortex demonstriert. Metabolomikstudien und die Suche nach Assoziationen mit Gehirnparametern und selbstberichteten Ergebnissen können neue diagnostische Hinweise auf spezifische Schizophrenie-Phenotypen liefern.
Krzyściak et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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