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Dieser Artikel präsentiert eine qualitative Forschung, die die Erfahrungen von 12 Personen untersucht, die sich als homosexuell identifizieren, mit dem Ziel zu verstehen, wie ihre Schulerfahrungen die Konstruktion ihrer affektiven Beziehungen beeinflussten. Durch halbstrukturierte Interviews untersuchen wir die Herausforderungen, denen diese Personen im Schulumfeld begegneten, einschließlich Feindseligkeit und Vorurteilen, und wie diese Erfahrungen ihre Fähigkeit beeinflussten, Beziehungen außerhalb des schulischen Kontexts zu bilden und aufrechtzuerhalten. Die Studie zeigte, dass familiäre Überbehütung und die Verleugnung der Sexualität durch die Familien zur Entwicklung von Vermeidungsstrategien und zur Verschiebung des Ausdrucks von Sexualität beitrugen. Der Eintritt in Beziehungen wurde als ein Moment der Bestätigung der Identität wahrgenommen, brachte aber auch zusätzliche Herausforderungen im Zusammenhang mit familiärer und sozialer Akzeptanz mit sich. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung inklusiver und familienfreundlicher Bildungsumgebungen als Schlüsselfaktoren für das Wohlbefinden und die gesunde Entwicklung junger Homosexueller und verweist auf die Notwendigkeit von Politiken und Praktiken, die die Akzeptanz und den Respekt für sexuelle Vielfalt fördern.
Willian Guimarães (Do,) studierte diese Frage.