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Forced-Choice (FC)-Maßnahmen werden zunehmend als Alternative zu Single-Statement (SS)-Maßnahmen populär. Um jedoch die praktische Nützlichkeit einer FC-Maßnahme sicherzustellen, ist es entscheidend, das Spannungsverhältnis zwischen psychometrischen Eigenschaften und Fälschungsresistenz durch eine Balance zwischen gemischtem Keying und sozialem Desirabilitätsabgleich zu adressieren. Derzeit ist aus empirischer Sicht unklar, ob die beiden Designkriterien in Einklang gebracht werden können und wie sie die Reaktionen der Befragten beeinflussen. Durch die Durchführung eines zweiwellig experimentellen Designs konstruierten wir vier FC-Maßnahmen mit unterschiedlichen Graden von gemischtem Keying und sozialem Desirabilitätsabgleich aus demselben Statementspeicher und untersuchten deren Unterschiede in Bezug auf psychometrische Eigenschaften, Fälschungsresistenz und Reaktionen der Befragten. Die Ergebnisse zeigten, dass alle FC-Maßnahmen vergleichbare Reliabilität aufwiesen und ähnliche Reaktionen der Befragten hervorriefen. Forced-Choice-Maßnahmen mit strengerem sozialem Desirabilitätsabgleich waren fälschungsresistenter, während FC-Maßnahmen mit mehr gemischten Schlüsseln eine höhere konvergente Validität im Vergleich zur SS-Maßnahme zeigten und ähnliche diskriminante und kriteriumsbezogene Validitätsprofile wie die SS-Benchmark aufwiesen. Noch wichtiger ist, dass wir feststellten, dass es möglich ist, ein Gleichgewicht zwischen sozialem Desirabilitätsabgleich und gemischtem Keying zu erreichen, sodass FC-Maßnahmen angemessene psychometrische Eigenschaften und Fälschungsresistenz haben können. Eine siebenstufige Empfehlung und ein Tutorial basierend auf dem autoFC R-Paket wurden bereitgestellt, um den Lesern zu helfen, ihre eigenen FC-Maßnahmen zu konstruieren.
Li et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.
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