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Zusammenfassung Die Knappheit an Süßwasser für die Landwirtschaft in vielen Regionen hat zur Anwendung von Abwasser und salzhaltigem Wasser zur Bewässerung geführt. Die Bewässerung mit nicht-konventionellen Wasserquellen könnte ein unbedenklicher Prozess für den Pflanzenanbau werden, und die Auswirkungen ihrer Nutzung auf die Erträge sollten überwacht werden, um optimale Managementstrategien zu entwickeln. Eine Möglichkeit, potenzielle Hindernisse zu überwinden, ist die Verwendung von Biostimulanzien wie Trichoderma spp. Pilzen. Tomate ist eine Kultur von großer wirtschaftlicher Bedeutung in der Welt. Diese Studie untersuchte die gemeinsamen Effekte von Trichoderma afroharzianum T-22 auf Tomatenpflanzen, die mit simulierten nicht-konventionellen Wassern bewässert wurden. Das Experiment bestand aus einer Kontrollgruppe und drei Bewässerungsbehandlungen. In der Kontrollgruppe wurden die Pflanzen mit destilliertem Wasser gegossen. Die drei Bewässerungsbehandlungen wurden durch Verwendung von Bewässerungswasser, das mit Stickstoff angereichert war, einem Abwasserabfluss und einer Mischung aus Grundwasser- und Abwasserabflüssen erhalten. In einem kontrollierten Wachstumsraum wurden Tomatenpflanzen (Sorte Bobcat) in Töpfen angebaut. Die antioxidative Aktivität, die Anfälligkeit gegenüber den Blattläusen Macrosiphum euphorbiae und die Wachstumsparameter der Tomatenpflanze wurden geschätzt. Trichoderma afroharzianum T-22 hatte einen positiven Effekt auf das Pflanzenwachstum und die antioxidativen Abwehrmechanismen, wenn die Pflanzen mit destilliertem Wasser bewässert wurden. Stattdessen wurden keine signifikanten morphologischen Effekte, die durch T. afroharzianum T-22 induziert wurden, an den Pflanzen beobachtet, als nicht-konventionelles Wasser zur Bewässerung verwendet wurde. Die Inokulation mit T. afroharzianum T-22 aktivierte jedoch eine Stressreaktion, die die kolonisierten Pflanzen anfälliger für die Entwicklung von Blattläusen machte und deren Fruchtbarkeit und Langlebigkeit erhöhte. Dank dieser Studie könnte es zum ersten Mal möglich sein, eine neue Diskussion über die praktische Möglichkeit der Verwendung von aufbereitetem Abwasser für die Pflanzenbewässerung mit der Zugabe eines wachstumsfördernden Pilzsymbionten zu eröffnen.
Trotta et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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