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Zusammenfassung: Wir dokumentieren die komplexe Interaktion zwischen metamorphen Reaktionen und Deformationsverhalten unter Hochdruckbedingungen, indem wir (mikro-) strukturelle, petrographische und geochemische Daten aus einem Eclogitkörper kombinieren. Der gut ausgewogene Eclogittextur wird von Mineraladern durchzogen. Fällige Adern beherbergen das eclogitische Hochdruck-Assemblage mit Variationen in der Modalzusammensetzung, was darauf hindeutet, dass Frakturen unter Eclogit-Fazies-Bedingungen auftraten. Die Ablenkung der Eclogittextur in der Nähe der Adern deutet auf eine duktil reaktive Neubesetzung der Adern als flankierende Strukturen und eine Deformationslokalisation unter kontinuierlichem aseismischen Scheren hin. Folglich sind die reaktivierten Adern durch wellige Auslöschung und Subkorngestaltung im Quarz gekennzeichnet, die auf Kristallplastizität hinweist. Wir zeigen, dass die prograde post-eclogitische Metamorphose zu einer progressiven Dehydratation und Schmelze des Eclogits führte. Der anschließende Anstieg des durch Porenwasser induzierten Gesteinsversagens. Die meso- bis mikroskopischen Merkmale von Eclogit-Fazies-Adern weisen auf ein zyklisches Verhalten von Frakturen, Aderbildung und Kristallplastizität hin, das die starke Interaktion chemischer und mechanischer Prozesse im Tiefenbereich demonstriert.
Rogowitz et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.