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Hintergrund Der programmierte Tod-Ligand 1 (PD-L1)-Ausdruck gilt als ein wichtiger Biomarker in der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit anti-PD(L)1-Inhibitoren. Frühere Arbeiten haben hervorgehoben, dass die Ergebnisse bei Patienten mit NSCLC, die mit anti-PD(L)1-Inhibitoren behandelt werden, im Allgemeinen mit steigendem PD-L1-Ausdruck besser werden. Die Ziele dieser Analysen sind, die Wirkung des PD-L1-Ausdrucks auf die Ergebnisse zu quantifizieren, die potenziell nichtlineare Beziehung zwischen PD-L1-Ausdruck und Ergebnissen zu charakterisieren und mögliche Unterschiede in diesen Beziehungen zwischen Subgruppen zu bewerten. Patienten und Methoden Wir führten eine retrospektive, gepoolte Analyse von 11 klinischen Studien durch, die zwischen 2015 und 2022 bei der US FDA eingereicht wurden und Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, die mit anti-programmiertem Tod 1 oder anti-PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) Monotherapie in der Erstlinien- (1L) oder Zweitlinien- (2L) Behandlungssetting behandelt wurden, einschlossen. Die untersuchten klinischen Ergebnisse waren das Gesamtüberleben (OS), das progressionsfreie Überleben (PFS) und die objektive Ansprechrate (ORR). Ergebnisse Die Primäranalysepopulation umfasste 3806 Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, von denen 2040 in 1L und 1766 in 2L behandelt wurden. Für Patienten mit einem PD-L1-Score von 100% im 1L-Setting betrug das Hazard-Ratio gegenüber einem Patienten mit 1% PD-L1 0,55 (95% CI, 0,43 bis 0,70) für OS und 0,50 (95% CI, 0,41 bis 0,61) für PFS. Für Patienten mit einem PD-L1-Score von 100% im 2L-Setting betrug das Hazard-Ratio gegenüber einem Patienten mit 0% PD-L1 0,55 (95% CI, 0,43 bis 0,71) für OS und 0,51 (95% CI, 0,41 bis 0,63) für PFS. Subgruppenanalysen deuteten darauf hin, dass sich diese Beziehung nach Subgruppe unterscheiden kann, insbesondere nach Region. Fazit Diese Analysen legen nahe, dass der PD-L1-Ausdruck einen erheblichen Einfluss auf die klinischen Ergebnisse für Patienten mit NSCLC hat, die mit ICI behandelt werden. Da sich der Einfluss des PD-L1-Ausdrucks auf die Ergebnisse je nach Region unterscheiden kann, ist es entscheidend, dass zukünftige Studien multiregional sind und eine vielfältige Patientengruppe einschließen.
Vallejo et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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