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Das literarische Genre der Missionare des 19. Jahrhunderts bietet uns einen Einblick, wie die Missionare afrikanische Kulturssysteme, wie die Polygamie, betrachteten. In ihren Augen war die Polygamie eines der Hindernisse, um Afrikaner zum Christentum zu bekehren. Die Taufe fungierte als Theater der Macht und Unterwerfung. Um Zugang zur Taufe zu erhalten, musste ein Bekehrter alles, was ihn zum Afrikaner machte, aufgeben und sich von den westlichen kolonialen christlichen Normen und Prinzipien annehmen. In diesem Artikel argumentieren wir, dass die Verurteilung von Polygamie durch die Missionare eine Machtausübung innerhalb des kolonialen Machtgefüges war. Wir behaupten weiterhin, dass die Dekolonialisierung des Christentums ohne eine kritische Analyse der Auswirkungen der Missionare auf die Deformation und das Etikettieren afrikanischer kultureller Identitäten als heidnisch und unzivilisiert nicht erreicht werden kann. Beitrag: Der kulturelle Transfer, der durch Christianisierung, Zivilisation und Kolonisation erreicht wurde, hat zu dem geführt, was Biko als Flucht vor dem schwarzen Ich bezeichnete und was Du Bois als doppelte Bewusstheit nannte. Der Artikel wendet die Intersektionalität theoretischer Perspektiven des afrikanischen kritischen Denkens, das Foucault’sche Machtverständnis, die Negeridentität und die Dekolonialität an.
Mothoagae et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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