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Einleitung Der Übergang zu remote Gesundheitsversorgung wurde in den letzten Jahren aufgrund verschiedener Faktoren, einschließlich der COVID-19-Pandemie, schnell vorangetrieben. Allerdings haben nur wenige Studien die Ansichten der Nutzer über remote psychische Gesundheitsversorgung, insbesondere in der Gemeindepsychiatrie, untersucht. Methoden Im Rahmen einer größeren Studie zur Entwicklung einer remote durchgeführten psychosozialen Intervention wurde eine Umfrage mit Nutzern mit Psychose (N = 200) aus sechs NHS-Trusts in ganz England durchgeführt, um querschnittliche Daten über die Meinungen und Einstellungen der Nutzer zu remote Interventionen zu sammeln und zu untersuchen, wie der digitale Zugang zwischen verschiedenen demografischen Gruppen und geografischen Orten variiert. Ergebnisse Die Mehrheit der Nutzer hatte Zugang zu technologischen Geräten und einem ruhigen Raum, um Pflege zu erhalten. Das Alter war ein wichtiger Faktor für die Motivation, sich mit remote Pflege auseinanderzusetzen, da ältere Teilnehmer weniger Zugang zu technologischen Geräten und dem Internet hatten und weniger Vertrauen hatten, neue Technologien zu erlernen, verglichen mit jüngeren Teilnehmern. Unterschiede im Zugang und in den Einstellungen zur remote Pflege wurden in den verschiedenen geografischen Gebieten gefunden. Über die Hälfte der Teilnehmer (53,1%) bevorzugte ein hybrides Modell (d. h. Mischung aus persönlicher und remote erbrachter Behandlung), wobei nur 4,5% eine ausschließlich remote Behandlung bevorzugten. Faktoren, die sowohl Nutzer ermutigen als auch abhalten, sich mit remote Pflege zu beschäftigen, wurden identifiziert. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse dieser Studie liefern wichtige Informationen über die Umwelt- und klinischen Barrieren, die die Inanspruchnahme remote erbrachter Pflege für Menschen mit psychotischen Störungen verhindern oder einschränken. Obwohl die Nutzer oft die Fähigkeit und Kapazität haben, remote Pflege zu erhalten, müssen die Anbieter sich der Faktoren bewusst sein, die die digitale Ausgrenzung verschärfen und die therapeutische Beziehung negativ beeinflussen können.
Kuhn et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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