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Weltweit vollzieht sich ein Übergang zu einer nachhaltigeren Gesellschaft, der einen Wandel im Konsumverhalten der Menschen erforderlich macht. Selbsttranszendenz (ST) wird als Schlüsselprädiktor für grünen Konsum erkannt. Daher wurde ein multiples Vermittlungsmodell entwickelt, um die psychologischen Mechanismen hinter ST und ihrem Einfluss auf den Konsum zu klären. Das Modell wurde mit Daten aus einer national repräsentativen Stichprobe von 428 chinesischen Teilnehmern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass der insgesamt positive Effekt von ST auf den grünen Konsum über vier indirekte Wege verwirklicht wird: (1) die einfache vermittelnde Rolle der Naturverbundenheit zwischen ST und grünem Konsum, (2) die einfache vermittelnde Rolle der sozialen Verbundenheit zwischen ST und grünem Konsum; (3) die kettevermittelnde Rolle der Sinnkonstruktion im Leben (CoMIL) und der Naturverbundenheit sowie (4) die kettevermittelnde Rolle von CoMIL und sozialer Verbundenheit. Unter diesen Wegen spielt die Naturverbundenheit die kritischste vermittelnde Rolle für die Chinesen und macht den größten Anteil des gesamten indirekten Effekts aus. Die Studie fördert das Verständnis des Einflusses und des Pfades von ST auf den grünen Konsum und bietet theoretische sowie praktische Unterstützung, um die Menschen in Richtung nachhaltiger Lebensstile zu lenken.
Lian et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.