Der Artikel untersucht die forensischen und verfahrensrechtlichen Aspekte der Untersuchung von Straftaten, die unter Kriegsrecht begangen wurden. In diesem Sinne wird besonderes Augenmerk auf die Transformation der Praxis der Strafverfolgung und die Anpassung der strafprozessualen Gesetzgebung der Ukraine an neue Sicherheitsherausforderungen gelegt; die Fragen der Zulässigkeit von Beweismitteln in nationalen und internationalen Gerichtsbarkeiten werden analysiert, insbesondere im Kontext der Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH); die Angemessenheit von Änderungen der Strafprozessordnung (StPO) der Ukraine in Bezug auf die Detaillierung der internationalen Zusammenarbeit bei der Untersuchung von Kriegsverbrechen, die Verbesserung des Verfahrens zur Klärung der Rechte der Teilnehmer am Strafprozess während individueller Ermittlungs- (Durchsuchungs-) Maßnahmen wird unter Berücksichtigung der Erfahrungen einzelner Rechtssysteme in internationalen Konflikten aufgezeigt; der Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit, die strafprozessuale Gesetzgebung der Ukraine mit den Bestimmungen des internationalen humanitären Rechts in Einklang zu bringen und die Mechanismen der zwischenbehördlichen und internationalen Ermittlungskooperation zu verbessern; und die Notwendigkeit einer rechtlichen Regelung des Einsatzes moderner digitaler und analytischer Werkzeuge in der Forensik wird begründet, was auch eine Erhöhung des technischen Bewusstseins, den Erwerb neuer Fähigkeiten im Umgang mit analytischen Methoden und Produkten sowie die Etablierung einer ständigen engen Zusammenarbeit mit anderen Stellen der Dokumentation und Ermittlung erfordert. Die Ergebnisse der Studie haben praktische Bedeutung für die Erhöhung der Effizienz bei der Untersuchung von Straftaten, die während des bewaffneten Konflikts begangen wurden, bei gleichzeitigem Schutz der Menschenrechte und der Prinzipien des Rechtsstaats.
Korniyenko et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.