Zusammenfassung: Während Kritiker Ernest Hemingways umfangreiche historische Recherche bei der Komposition seiner Erzählungen zum Ersten Weltkrieg anerkannt haben, haben nur wenige erkannt, wie die während des Krieges entwickelten kartografischen Methoden seine Themen und Prosaform beeinflusst haben. In „Soldier’s Home“, der zentralen Geschichte seiner 1925 erschienenen Sammelbandes In Our Time, kehrt der Ex-Marine Harold Krebs aus dem Krieg zurück und findet seinen zivilen Standpunkt erst wieder, nachdem er Karten der Schlachten konsultiert, an denen er teilgenommen hat. Krebs’ mentale Wiedereingewöhnung umfasst speziell den kartografischen Prozess der „Restitution“, bei dem Luftaufnahmen von überflüssigen oder verwischenden Details befreit und in Karten umgewandelt wurden, die nur relevante Bilder zeigen. Die Entwicklung von einer taktischen Kriegsprozedur zu einer strategischen Nachkriegsperspektive schützt Krebs letztlich vor Lebensdetails, die sonst emotional zu gefährlich wären, um sie zu berücksichtigen, und hilft ihm, eine Zukunft fernab seiner vertrauten, aber bedrückenden Umgebung anzustreben.
Aaron Shaheen (Sonntag) untersuchte diese Frage.
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