Im zeitgenössischen Kontext, der von Konsumismus, Globalisierung, der Expansion der Massenkommunikation und schnellen technologischen Fortschritten geprägt ist, stehen Jugendliche vor erheblichen soziokulturellen Transformationen, die ihr Verhalten und ihre Einstellungen direkt beeinflussen. Diese neue soziale Landschaft bietet der Jugend ein breites Spektrum an Wahlmöglichkeiten und erzeugt gleichzeitig höhere Erwartungen, was potenziell zu Unsicherheit, Angst und dem Auftreten psychologischer Komplexe führen kann. Diese Herausforderungen können den Prozess der Selbstdefinition behindern und die Identitätskrise, die für diese Entwicklungsphase charakteristisch ist, komplizieren. Grundlegende existenzielle Fragen wie "Was definiert mich?", "Was ist meine Rolle in der Welt?" und "Welchen Weg nimmt mein Leben?" werden zentral für die kontinuierliche Gestaltung des jugendlichen Selbst. Diese Studie untersucht die Rolle der sozialen Medien bei der Identitätsbildung und hebt die Bedeutung einer bewusst konstruierten Identität als Voraussetzung für einen erfolgreichen Übergang ins Erwachsenenleben hervor.
Gutul et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.