Der Zugang zu Gesundheitsversorgung in konfliktbetroffenen Regionen wird sowohl von wirtschaftlichen Schwierigkeiten als auch von Unsicherheit beeinflusst, was erhebliche Auswirkungen auf die Inanspruchnahme von Dienstleistungen hat. Diese Studie untersuchte die demografischen Merkmale, wirtschaftlichen Determinanten und Finanzierungsmodelle, die die Gesundheitsnachfrage im Bundesstaat Yobe, Nigeria, beeinflussen. Eine Querschnittserhebung wurde unter 456 Befragten durchgeführt, die durch Schneeballmuster ausgewählt wurden. Die Daten wurden mithilfe strukturierter Fragebögen erhoben und mit deskriptiver und induktiver Statistik mit SPSS Version 28 analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Armut (β = –0.926, p < 0.001) und Inflation (β = –0.256, p = 0.002) die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten signifikant reduzierten, während ein höheres monatliches Einkommen die Wahrscheinlichkeit, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, erhöhte (β = 0.137, p = 0.009). Einkommensungleichheit war jedoch statistisch nicht signifikant (p = 0.187). Die demografische Analyse zeigte Ungleichheiten, die mit der Haushaltsgröße, der Einkommensverteilung und dem ländlichen bzw. städtischen Standort verbunden waren. In Bezug auf Finanzierungsmodelle wurde festgestellt, dass gemeindebasierte Krankenversicherung (CBHI) die Inanspruchnahme signifikant verbesserte (β = 0.431, p = 0.007), während die allgemeine Krankenversicherung einen positiven, aber nicht signifikanten Effekt zeigte (β = 0.273, p = 0.066). Die Ergebnisse identifizierten, dass absolute Armut und Inflation primäre Barrieren für den Zugang zu Gesundheitsversorgung sind, während CBHI einen praktischeren und inklusiveren Finanzierungsweg in konfliktbetroffenen Kontexten bietet. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass nachhaltige Gesundheitsversorgung im Bundesstaat Yobe Programme zur Armutsbekämpfung, Maßnahmen zur Inflationskontrolle, die Ausweitung von CBHI und die Rehabilitation beschädigter Gesundheitseinrichtungen erfordert, um einen gerechten Zugang in fragilen Umgebungen zu gewährleisten.
Muhammad et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: