In Band 4, Heft 2, hat unsere Zeitschrift den fesselnden und provokanten Artikel "Eine multimodale Grammatik der Künstlichen Intelligenz: Die Messung der Gewinne und Verluste in der Generativen KI" von Bill Cope und Mary Kalantzis veröffentlicht (https://doi.org/10.1177/26349795231221699). Dieses aufschlussreiche Stück stellte den Umfang der Generativen KI durch die Linse der multimodalen Grammatik in Frage und warf grundlegende Fragen zur Bedeutungsherstellung und zum Lernen auf. In demselben Heft luden wir zwei Folgeartikel von führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet ein, um ihre Reflexionen zu Cope & Kalantzis‘ Artikel anzubieten. James Paul Gee und Qing Archer Zhang boten "Generative KI und Menschen" (https://doi.org/10.1177/26349795241230966) an, eine nachdenkliche Untersuchung der Mensch-Maschine-Beziehung, während Angel M. Y. Lin und Qinghua Chen in "Wie intelligent ist Generative KI? Auf dem Weg zur trans-semiotizierenden Turing-Test" (https://doi.org/10.1177/26349795241241315) reflektierten, wie wir die Fähigkeiten von KI bewerten könnten. In dem aktuellen Band wird dieser akademische Dialog mit John Batemans scharfsinniger Reflexion "Die intrinsische Multimodalität der Generativen KI" fortgesetzt, gefolgt von Cope und Kalantzis‘ eigener Antwort auf die drei Reflexionen, "Generative Transpositionen: Die (Anti-)Grammatik der Text-Semantischen, CyberSocialen Intelligenz". Gemeinsam veranschaulichen diese Beiträge die Lebendigkeit und Tiefe einer anhaltenden akademischen Debatte – einer, die sich nicht als starre und unveränderliche Positionen entfaltet, sondern als ein sich entwickelndes Gespräch, das von kritischer Auseinandersetzung und intellektueller Großzügigkeit geprägt ist. Als Herausgeber hatten wir das Privileg, die „Hinter-den-Kulissen“-Dynamik dieses Austauschs zu erleben: einen kollegialen, aber rigorosen Prozess des Hinterfragens, Verfeinerns und Erweiterens von Ideen. Wir sind Bill Cope und Mary Kalantzis für ihre intellektuelle Führung dankbar, ebenso wie allen Beitragenden, deren aufschlussreiche Perspektiven die Möglichkeiten und Herausforderungen von generativer KI und Multimodalität erhellen. Wir hoffen, dass diese Artikel der Beginn weiterer Ideenaustäusche und Kooperationen sein werden, während wir gemeinsam den Weg zur Verständigung und Nutzung von Generativer KI durch multimodale Forschung ebnen. Die Herausgeber.
Cope et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.