Diese qualitative Studie untersuchte die Diskurse mehrerer Drag Queens, die aktuelle/frühere Erfahrungen im Unterricht im US-amerikanischen PK-12-Bildungssystem haben. Ziel dieser Studie war es, Einblicke zu geben, wie eine "Drag-Pädagogik" verkörpert wird, indem Lehrkräfte das soziale und emotionale Lernen (SEL) der Schüler durch eine drag-infundierte queere pädagogische Linse entwickeln. Queer-Theorie und thematische narrative Analyse wurden an den Interviewdaten der Teilnehmer durchgeführt. Die Drag Queens äußerten Einflüsse von Drag, die die folgenden auf SEL basierenden Themen verkörperten: (1) Soziale und Selbstwahrnehmung: Lernen, eigene und die Emotionen anderer auszudrücken und zu verstehen; (2) Beziehungskompetenz und Selbstmanagement: Unterstützung anderer in der eigenen Gemeinschaft; (3) Verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung: Förderung des Gemeinwohls und der Liebe; und (4) Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement: Förderung eines positiven Selbstbildes. Insgesamt zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass eine Drag-Pädagogik einen radikalen, politischen, transformierenden und queeren Ansatz für SEL bieten kann.
Heather C. Macías (Freitag) hat diese Frage untersucht.
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