Die Führung durch erfahrene Betroffene ist entscheidend für die Reform des Psychiatrie-Sektors. Dennoch hemmen tief verwurzelte Barrieren, wie festgefahrene Denkweisen und bestehende Machtstrukturen, das Potenzial, die Perspektiven von Betroffenen für Veränderungen zu nutzen. Ziel dieses Artikels ist es, die Dominanz von Hierarchien kritisch zu untersuchen, die weiterhin die Rollen erfahrener Betroffener marginalisieren und die Weiterentwicklung sowie Autorität dieser Rollen in Führungspositionen und erfahrungsbasierten Ansätzen behindern. Es wird betont, dass eine Herausforderung der systemischen klinischen Autorität und die Störung der vorherrschenden Dominanz des medizinischen Modells notwendig sind, um das Erfahrungswissen voll auszuschöpfen, Reformen voranzutreiben und nicht-klinische Alternativen zu schaffen.
Larsen et al. (2025) haben diese Frage untersucht.