Tee (Camellia sinensis L. O. Kuntze) ist eine global bedeutende Kulturpflanze, doch ihre Nachhaltigkeit wird durch Nährstoffabbau, saure Böden und eine starke Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln gefährdet. Die anhaltende Verwendung von stickstoffbasierten Düngemitteln hat die Bodenversauerung verstärkt, die mikrobielle Vielfalt verringert, die Treibhausgasemissionen erhöht und die Teequalität beeinträchtigt. Während organische Dünger die Bodenfruchtbarkeit verbessern, beschränken ihre niedrigen Nährstoffkonzentrationen und die langsame Freisetzung die Wirksamkeit in intensiven Systemen. Organo-mineralische Dünger (OMFs), die organische Stoffe (Kompost, Mist, Biokohle) mit anorganischen Nährstoffen (N, P, K) kombinieren, bieten eine ausgewogene Lösung. Durch die Kombination von schnell verfügbaren und langsam freisetzenden Nährstoffpools verbessern OMFs die Bodenstruktur, erhöhen die Kationenaustauschkapazität, verbessern die Wasserretention und unterstützen die nützliche mikrobielle Aktivität. Beweise deuten darauf hin, dass sie den Stickstoffverlust und die Phosphorfestlegung senken, die Bodenversauerung puffern und eine gleichmäßige Blattspitzenbildung aufrechterhalten können, was für die Ertragsstabilität in regenabhängigen Teesystemen entscheidend ist. Feldversuche in Asien und Afrika zeigen überlegene Erträge, Nährstoffaufnahme und Teequalität im Vergleich zu synthetischen Düngemitteln allein. Die Akzeptanz in Afrika bleibt jedoch aufgrund von Wissenslücken und politischen Einschränkungen begrenzt. Diese Überprüfung hebt das Potenzial von OMFs hervor, den Teeanbau in ein widerstandsfähigeres, produktiveres und umweltfreundlicheres System zu verwandeln.
Mjanja et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.