HINTERGRUND Eine angemessene Schlafdauer ist ein Präventionsfaktor für Adipositas bei Kindern, aber die Rolle des Zeitpunkts ist noch unklar. ZIELE Untersuchung der Zusammenhänge von Schlafdauer und -zeit mit dem BMI in einer großen pädiatrischen Datenbank. METHODEN Medizinische Akten und Umfragedaten wurden von 29.409 Kindern im Alter von 2 bis 18 Jahren gesammelt, die zwischen Januar 2019 und Dezember 2023 an Vorsorgeuntersuchungen teilnahmen (wiederholt-measure cross-sectionales Design). Logistische und lineare gemischte Effekte Regressionsmodelle, die wiederholte Messungen berücksichtigten, schätzten die Odds für Übergewicht/Adipositas und kontinuierliche BMI-für-Alter-CDC-basierte Perzentilen für jede zusätzliche/spätere Stunde Schlafdauer, Mittelpunkt (Median von Schlafenszeit und Aufwachzeit) und Schlafenszeit, angepasst an mögliche Verwirrungsfaktoren und stratifiziert nach Altersgruppen. ERGEBNISSE Bei Kleinkindern (2–5 Jahre) war eine kürzere Schlafdauer, jedoch nicht der Schlafzeitpunkt, mit höheren Odds für Übergewicht/Adipositas verbunden (21 % höhere Odds mit 95 % CI: 3 % bis 36 %). In der mittleren Kindheit (6–12 Jahre) waren kürzere Schlafdauer und späterer Mittelpunkt mit höheren Odds für Übergewicht/Adipositas verbunden (18 %, 95 % CI = 9 %, 26 %; 32 %, 95 % CI = 17 %, 49 %). Bei Jugendlichen (13–18 Jahre) entsprach jede Stunde eines späteren Schlafmittelpunkts 12 % höheren Odds für Übergewicht/Adipositas zu leben (95 % CI: 1 % bis 23 %). Lineare Modelle waren ähnlich. SCHLUSSFOLGERUNGEN Kürzere Schlafdauer in jüngeren Jahren und späterer Schlafzeitpunkt in der Jugend waren mit einem höheren BMI verbunden.
Zhang et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.