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Die Wälder der Welt beeinflussen das Klima durch physikalische, chemische und biologische Prozesse, die die planetare Energie, den hydrologischen Kreislauf und die atmosphärische Zusammensetzung betreffen. Diese komplexen und nichtlinearen Wechselwirkungen zwischen Wald und Atmosphäre können den anthropogenen Klimawandel dämpfen oder verstärken. Tropische, gemäßigte und boreale Aufforstung und Aufforstung mindern die globale Erwärmung durch Kohlenstoffbindung. Biogeophysikalische Rückkopplungen können diese negative Klimakraft verstärken oder verringern. Tropische Wälder mildern die Erwärmung durch verdampfende Kühlung, aber die niedrige Albedo borealer Wälder ist eine positive Klimakraft. Der evaporative Effekt gemäßigter Wälder ist unklar. Die netto Klimakraft aus diesen und anderen Prozessen ist nicht bekannt. Wälder stehen unter immensem Druck durch den globalen Wandel. Interdisziplinäre Wissenschaft, die das Wissen über die vielen interagierenden Klimadienste von Wäldern mit den Auswirkungen des globalen Wandels integriert, ist notwendig, um bislang unerforschte Rückkopplungen im Erdsystem und das Potenzial der Wälder zur Minderung des Klimawandels zu identifizieren und zu verstehen.
Gordon B. Bonan (Do,) untersuchte diese Frage.