Nanoporen haben sich als leistungsstarke Werkzeuge zur Einzelmoleküldetektion etabliert und ermöglichen die Echtzeitanalyse in verschiedenen Anwendungen der Genomik und Molekulardiagnostik. Während natürliche Poren die Grundlage für die Einzelmoleküldetektion bildeten, hat ihre begrenzte Vielfalt Fortschritte in der Proteinengineering und, jüngst, im de novo Design vorangetrieben, um anpassbare Nanoporen-Sensoren zu schaffen. Computergestützte Ansätze ermöglichen inzwischen den Entwurf von Nanoporen mit maßgeschneiderten Geometrien, verbesserter Stabilität und spezifischen molekularen Erkennungsfunktionen. Gemeinsam läuten diese Fortschritte eine neue Ära programmierbarer Nanoporen-Sensoren mit breiten Anwendungsmöglichkeiten in der Diagnostik und Molekularbiotechnologie ein.
Liu et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.