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Neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit (AD) stellen eine zunehmende öffentliche Gesundheitsherausforderung dar. Da diese Krankheiten klinisch schwer zu diagnostizieren sind, spielen Biomarker der zugrunde liegenden Pathophysiologie eine immer größer werdende Rolle in der Forschung, in klinischen Studien und bei der klinischen Untersuchung von Patienten. Obwohl Maßnahmen auf Basis von Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) und Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verfügbar sind, ist ihre Nutzung aufgrund von Einschränkungen, einschließlich hoher Kosten und wahrgenommener Invasivität, nicht weit verbreitet. Aufgrund schneller Fortschritte bei der Entwicklung ultra-sensitiver Tests können die Gehalte an pathologischen Hirn- und AD-bezogenen Proteinen jetzt im Blut gemessen werden, wobei aktuelle Arbeiten vielversprechende Ergebnisse zeigen. Plasma P-tau scheint der beste Kandidatenmarker während der symptomatischen AD (d.h. prodromale AD und AD-Demenz) und der präklinischen AD zu sein, wenn es mit Aβ42/Aβ40 kombiniert wird. Obwohl nicht AD-spezifisch, scheint Blut NfL vielversprechend für die Erkennung von Neurodegeneration zu sein und könnte potenziell zur Erkennung der Wirkungen von krankheitsmodifizierenden Therapien verwendet werden. Diese Überprüfung bietet einen Überblick über die bisher erzielten Fortschritte bei der Nutzung von blutbasierten AD-Biomarkern und hebt wichtige Anwendungsbereiche sowie bestehende Herausforderungen hervor.
Leuzy et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.