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Zusammenfassung Neuroendokrines Karzinom der Brust wird als seltene Entität betrachtet, und aus diesem Grund gibt es keine Daten aus prospektiven klinischen Studien zu seiner optimalen Behandlung. Tumoren im Frühstadium werden normalerweise mit der gleichen Strategie behandelt, die auch bei anderen invasiven Brustkrebsarten angewendet wird. Regime auf Basis von Anthrazykline und Taxanen stellen die am häufigsten verabreichte Chemotherapie im neoadjuvanten und adjuvanten Setting sowie bei metastasierter Erkrankung dar, obwohl Kombinationen von Platinverbindungen und Etoposid weit verbreitet sind, insbesondere bei kleinzelliger Histologie und Tumoren mit einem hohen Proliferationsindex. Bei metastasierter Erkrankung kann eine multimodale therapeutische Strategie individuell in Betracht gezogen werden, mit Chemotherapie, endokriner Therapie, Peptid-Rezeptor-Radionuklidtherapie, Strahlentherapie, Chirurgie oder einer Kombination der oben genannten. In naher Zukunft wird ein besseres Verständnis der Biologie dieser Tumoren hoffentlich neue therapeutische Zielstrukturen für personalisierte Behandlungen bieten. In diesem Überblick diskutieren wir die aktuellen Beweise und zukünftigen Perspektiven zu Diagnose und Behandlung des neuroendokrinen Karzinoms der Brust.
Inno et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.