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Arthropodenübertragene Viren (Arboviren) zirkulieren in der Natur zwischen arthropoden Vektoren und wirbeltierischen Wirten. Arboviren verursachen oft verheerende Krankheiten bei Wirbeltieren, führen jedoch typischerweise nicht zu signifikanten pathologischen Veränderungen bei ihren arthropoden Vektoren. Nach der oralen Aufnahme einer viremiellen Blutmahlzeit von einem Wirbeltier erfordert der Arbovirus-Krankheitszyklus die Replikation in der zellulären Umgebung des arthropoden Vektors. Sobald der Vektor systemisch und persistent infiziert ist, kann er das Virus an einen nicht infizierten Wirbeltierwirt übertragen. Um den Vektor systemisch zu infizieren, muss das Virus mit angeborenen Immunantworten umgehen und mehrere Gewebeschranken überwinden, die mit dem Mitteldarm und den Speicheldrüsen verbunden sind. In diesem Überblick beschreiben wir detailliert den typischen Arbovirus-Infektionsweg in kompetenten Mückenvektoren. Basierend auf dem, was aus der Literatur bekannt ist, erklären wir die Natur der Gewebeschranken, mit denen Arboviren in einem Mückenvektor konfrontiert sind, und wie Arboviren diese Barrieren überwinden könnten. Wir weisen auch auf kontroverse Befunde hin, um besondere Bereiche hervorzuheben, die nicht gut verstanden sind und weiterer Forschungsbemühungen bedürfen.
Franz et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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