Neuroendokrine Tumoren (NETs) sind heterogene Neoplasien mit unterschiedlichen molekularen Eigenschaften und Prognosen. Obwohl sie langsam wachsen, werden NETs häufig in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Die Wahl der Behandlung hängt vom primären Standort, dem Ausmaß, dem Grad, der Wachstumsrate, dem Somatostatinrezeptorstatus, dem funktionellen Status, dem Leistungsstatus und den Komorbiditäten ab. Präzises Wissen über die biologischen und molekularen Merkmale von NETs hat zur Entwicklung neuartiger Therapien geführt. Therapeutische Optionen umfassen Somatostatin-Analoga, multi-target Tyrosinkinase-Hemmer (z. B. Sunitinib) oder Inhibitoren der mTOR (z. B. Everolimus), Telotristat-Ethyl, Chemotherapie und Peptid-Rezeptor-Radionuklidtherapie. Entscheidende Studien, die zu Genehmigungen, behandlungsbedingten Nebenwirkungen und Sicherheitsbedenken geführt haben, wie in klinischen Studien und der klinischen Praxis demonstriert. Fragen, wie das optimale Timing, die Auswahl und Sequenz der Therapien und Biomarker, die die Antwort auf die neuen Mittel bei einem einzelnen Patienten vorhersagen, müssen weiterhin beantwortet werden. Wir schlagen einen schrittweisen Ansatz für das Management fortgeschrittener Gastro-entero-pancreatischer (GEP)-NETs vor, der ein interdisziplinäres Expertenteam einsetzt. Biomarker können sowohl bei der Diagnose als auch bei der Nachbeobachtung nach der Behandlung bei Patienten mit GEP-NETs hilfreich sein. Das nächste Jahrzehnt der Forschung zu GEP-NETs verspricht neue Einblicke in die molekularen Grundlagen dieser Erkrankung, die Auswahl der Therapie und die Sequenzierung der verfügbaren Therapien sowie die potenzielle Rolle von AL in der NET-Pharmakotherapie.
Choucair et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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