ZUSAMMENFASSUNG Über vier Jahrzehnte hat sich Korea von einem begrenzten Zytologiedienst zu einem globalen Modell der digital und KI-integrierten Zytopathologie entwickelt. Seit der Gründung der Korean Society for Cytopathology (KSC) im Jahr 1986 wurde ein nationales Rahmenwerk etabliert, das standardisierte Praktiken, systematische Ausbildung für Spezialisten und Zytotechnologen sowie das landesweite cervicale Screening durch das National Cancer Control Program umfasst. Ein obligatorisches Qualitätssicherungsprogramm (QAP), das 2005 ins Leben gerufen wurde, gewährleistete eine konsistente diagnostische Qualität und erreichte eine unzufriedenstellende Pap-Test-Rate von unter 0,2 % und eine Zytologie-Histologie-Diskrepanz von unter 0,6 % bei über 10 Millionen jährlichen Untersuchungen. Das STANBAI-Projekt 2021 digitalisierte zwei Jahrzehnte von QAP-Folien in ein standardisiertes Whole-Slide-Image (WSI) Archiv, was die Entwicklung mehrerer KI-Modelle vorantreiben konnte. Parallel dazu ermöglichte die CytoAcademy-Web-/Mobilplattform interaktive WSI-basierte Bildung und globale Teilnahme von über 200 Institutionen. Korea hat dieses Modell auch international durch vor Ort und virtuelle Programme in ressourcenarmen Ländern geteilt. Durch die Integration nationaler QA, digitaler Infrastruktur, KI-Innovation und globaler Ausbildung hat Korea ein zukunftsorientiertes Ökosystem der Zytopathologie aufgebaut—was die diagnostische Präzision verbessert und einen skalierbaren Plan für die globale Umsetzung bietet.
Chong et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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