Inflation war immer eines der bedeutendsten Probleme der Marktwirtschaften, und ihre Natur und Ursachen haben sich im Laufe der Geschichte verändert. In Polen wurde dies nach dem Ersten Weltkrieg besonders evident, als sie das Ausmaß von Hyperinflation erreichte, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zu einem dauerhaften Element wirtschaftlicher Prozesse. Dieser Artikel analysiert die Definition von Inflation, weist auf den Unterschied zwischen reiner Inflation und Veränderungen in der Preisstruktur hin und stellt die externen und internen Quellen des Phänomens vor. Besonderes Augenmerk wird auf die polnischen Erfahrungen der 1970er, 1980er und 1990er Jahre gelegt, als sowohl offene als auch unterdrückte Inflation auftraten. Die Studie betont die Bedeutung politischer Faktoren, der Handelsbilanz, der Währungsabwertung und des Überangebots an Geld. Sie weist auch auf die Rolle des monetaristischen Inflationbegriffs bei der Gestaltung der Wirtschaftspolitik nach 1989 hin. Die Schlussfolgerungen zeigen, dass Inflation ein komplexes Phänomen ist, das aus politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhängen resultiert, und dass ihre effektive Eindämmung ein Gleichgewicht zwischen Geldangebot und Produktionswachstum erfordert.
Grzegorz Sroślak (Mon,) hat diese Frage untersucht.