Im Gesundheitswesen gibt es eine wachsende Zahl von Literatur, die sich mit der Nutzung von Spielen und Gamification-Strategien beschäftigt, die über Unterhaltung hinausgehen und die Therapieergebnisse sowie den Gesundheitszustand der Patienten positiv beeinflussen. Dies stellt ein aufkommendes Experimentierfeld dar, das eine ganzheitliche Perspektive erfordert, um sowohl die medizinischen Anforderungen als auch die Merkmale und Bedürfnisse der Patienten zu berücksichtigen. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema fehlt ein gemeinsames Rahmenwerk, um den Prozess der Spieldesign zu leiten. Um diese Lücke zu schließen, berichtet dieses Papier über eine systematische Literaturübersicht zur Nutzung von Spielen und Gamification-Strategien, um die Compliance von Kindern in verschiedenen therapeutischen Kontexten zu stimulieren. Ziel ist es, den Stand der Technik zu analysieren, indem sowohl Chancen als auch Einschränkungen identifiziert und ein gemeinsames Rahmenwerk abgeleitet wird, um das zukünftige Design von Spielen zu leiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Spiele und Gamification-Strategien sowohl in der pharmakologischen Therapie als auch in der nicht-pharmakologischen Therapie eingesetzt werden, um direkt die Compliance zu erhöhen (zum Üben von Rehabilitationsübungen, zur Annahme gesunder Verhaltensweisen) oder sie indirekt zu beeinflussen, indem beispielsweise die Therapie angenehmer gestaltet wird. Durch die Kategorisierung der vorhandenen Literatur emerged eine Hauptkonzeptionelle Unterscheidung zwischen "therapeutischen Spielen" und "Spielen zur Therapie", die besondere Eigenschaften und Implikationen für ihr Design und ihre Bewertung aufweisen.
Annamaria Recupero (Tue,) hat diese Frage untersucht.
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