Das Protokoll für die Behandlung von Hypotonie im Rahmen des septischen Schocks wird seit langem diskutiert. Septischer Schock ist eine Art distributiver Schock, bei dem eine disseminierte Infektion zu weit verbreiteter Vasodilatation im Gefäßnetz führt, was zu ineffizienter Perfusion der Organe und letztlich zu Multiorganversagen führt, das tödlich sein kann, wenn es nicht ausgeglichen wird. Im Kontext der schweren Sepsis kann es zu einer akuten Nierenverletzung kommen, die zu Elektrolyt- und Säure-Basen-Abweichungen führt, die weiter zur Mortalität beitragen können. Traditionell wurden Flüssigkeitsresuszytation und Vasopressoren eingesetzt, um zu helfen, Schäden an den Endorganen, die sekundär durch Malperfusion entstehen, zu minimieren. Die Diskussion über die Flüssigkeitsresuszytation war umstritten, wobei der Fokus darauf liegt, ob Flüssigkeiten Patienten in ödematösen Zuständen zunächst verabreicht werden sollten, sowie darauf, welche Art von kristalloider Lösung verabreicht werden sollte. Diese Arbeit zielt darauf ab, das aktuelle Protokoll zu überprüfen, ob steriles Kochsalz (0,9 % NaCl) oder Ringer-Laktat-Lösung optimaler ist, um den Elektrolyt- und Säure-Basen-Status bei septischen Patienten aufrechtzuerhalten.
Albert M. Zottola (Wed,) hat diese Frage untersucht.