Hintergrund Messergebnisse im hinteren Unterkiefer stellen Herausforderungen für die Implantation dar, da unzureichende horizontale Knochenbreite und unzureichendes keratinisiertes Gewebe vorliegen, was traditionell eine sekundäre Spenderstelloperation mit assoziierter Morbidität erfordert. Fallbeschreibung Eine 46-jährige Frau mit schwerer mandibulärer Atrophie unterzog sich einer zweistufigen Rekonstruktion. In der ersten Operationsstufe wurden Knochenblöcke vom Messerand geerntet, 180° gegen den Uhrzeigersinn gedreht und zur horizontalen Augmentierung fixiert. Nach 7 Monaten umfasste die zweite Operationsstufe die Implantation mit plättchenreichem Fibrin zur Weichgewebsaugmentierung unter Verwendung einer offenen Nahttechnik. Die Ergebnisse zeigten horizontale Knochengewinne von 4,3–4,8 mm, einen Anstieg des keratinisierten Gewebes um 2,9 mm und einen absoluten Knochenvolumenzuwachs von 859,86 mm³. Alle drei Implantate erreichten eine erfolgreiche Osseointegration. Praktische Implikationen Dieses neuartige gestufte Protokoll integriert In-situ-Knochentransplantationen mit PRF-gestützter Weichgewebsaugmention, speziell für hintere mandibuläre Messerand-Ridges entwickelt. Durch die systematische Kombination dieser Techniken wird die Morbidität an der Spenderstelle eliminiert, während klinisch signifikante Gewebeaugmentierung erreicht wird, und bietet Praktikern einen umfassenden autologen Rekonstruktionsansatz, der die einzigartigen anatomischen Einschränkungen und doppelten Gewebedefizite dieser herausfordernden Region berücksichtigt.
Jian et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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