Hintergrund Frühere Studien haben den Einfluss sozialer Medien auf die Essgewohnheiten und Vorlieben der Menschen hervorgehoben. Studien haben gezeigt, dass soziale Medien die Ernährungsqualität auf verschiedene Weisen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. Es ist jedoch noch unklar, wie die weit verbreitete Nutzung sozialer Medien im Alltag den Ernährungszustand der Nutzenden beeinflusst. Ziel Ein Fragebogen zur Häufigkeit der Nutzung sozialer Medien (SMU), Themen im Zusammenhang mit Ernährung und gefolgten Konten wurde von Forschenden durchgeführt. Die Teilnehmenden berichteten selbst über ihr Alter, Gewicht und Größe und gaben 24-Stunden-Ernährungsprotokolle an. Methoden Insgesamt nahmen 1.241 Studierende, die alle mindestens ein Konto in sozialen Medien hatten, an der Studie teil. Ein Fragebogen zur Häufigkeit der SMU, Themen im Zusammenhang mit Ernährung und gefolgten Konten wurde von Forschenden durchgeführt. Die Teilnehmenden berichteten selbst über ihr Alter, Gewicht und Größe und gaben 24-Stunden-Ernährungsprotokolle an. Die Nährstoffangemessenheitsquotienten (NAR) und der durchschnittliche Angemessenheitsquotient (MAR) wurden basierend auf den 24-Stunden-Ernährungsprotokollen berechnet, um die Ernährungsqualität zu bewerten. Ergebnisse Unter den Personen, die häufig soziale Medien nutzen, wurden 39,4 % als männlich und 60,6 % als weiblich klassifiziert. Die Studie ergab auch, dass 48,7 % der Studierenden, die soziale Medien selten nutzen, und 41,0 % häufig, in gesundheitsbezogenen Fachbereichen immatrikuliert sind. Instagram war die beliebteste Plattform unter den Studierenden und die Quelle für gesunde Rezeptideen. Dementsprechend zeigt sich, dass die Häufigkeit der Nutzung sozialer Medien keinen statistisch signifikanten Zusammenhang mit dem BMI aufweist (p < 0,05). Studierende in gesundheitsbezogenen Fachbereichen hatten eine signifikant reduzierte Energieaufnahme im Vergleich zu anderen Fachbereichen (p < 0,05). Sie wiesen jedoch einen erhöhten Verzehr von Ballaststoffen und Vitamin A auf. Die Energie-, Protein- und Kohlenhydrataufnahmen unterschieden sich nicht signifikant zwischen den Studierenden, die soziale Medien selten und häufig nutzten. Die Calcium- und Kaliumwerte derjenigen, die im Gesundheitsbereich studieren und soziale Medien häufig nutzen, waren signifikant höher als die derjenigen, die soziale Medien selten nutzen (p < 0,05). Die MAR-Werte und Klassifizierungen der Teilnehmenden unterschieden sich nicht signifikant nach akademischem Fachbereich oder SMU-Klassifizierung (p < 0,05). Fazit Soziale Medien halten Potenzial als Werkzeug zur Förderung gesunder Essensentscheidungen unter Universitätsstudierenden, die aktiv mit ihnen interagieren.
Ayhan et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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