Es gibt eine weltweite Krise der psychischen Gesundheit. Die WHO schätzt, dass 1 von 7 Kindern an psychischen Problemen und Störungen leidet. Es gibt Epidemien von neuroentwicklungsbedingten Störungen, Essstörungen, Substanz- und Verhaltenssucht bei Jugendlichen. Die Suizidzahlen weltweit verändern sich. Ein Rückgang der Suizide bei älteren Menschen, insbesondere bei Männern, und ein Anstieg der Suizide bei jungen Menschen, insbesondere bei Frauen. Soziale Medien haben einen enormen Einfluss auf junge Menschen, mit offensichtlichen Vorteilen, aber auch großen Rückschlägen: Bildschirmangst, Angst, etwas zu verpassen, Süchte und die besorgniserregenden Auswirkungen von Cybermobbing! In diesem Papier wird die Notwendigkeit betont, dass psychische Gesundheitsdienste sich flexibel an die steigende Nachfrage und die Möglichkeiten anpassen, einschließlich Peer-Support. Es wird auf den Appell an (psychische) Gesundheitsdienstleister hingewiesen, sich zu äußern und die Ursachen anzusprechen. Psychische Gesundheit sollte eine Verantwortung aller sein, insbesondere von Politikern und Entscheidungsträgern.
Rutger Jan van der Gaag (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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