Zusammenfassung Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen den Determinanten der grünen Finanzwirtschaft und dem nachhaltigen Wirtschaftswachstum in Brasilien, Indien, China und Südafrika anhand eines Panel-Autoregressiven Verteilten Verzögerungsmodells (ARDL). Diese schnell wachsenden Länder stehen vor der doppelten Herausforderung, das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Umweltverträglichkeit zu berücksichtigen. Die Analyse konzentriert sich auf fünf Schlüsselunabhängige Variablen: Komparativer Vorteil bei Produkten aus Low-Carbon-Technologie, Gesamthandel mit Produkten aus Low-Carbon-Technologie, Handelsbilanz bei Produkten aus Low-Carbon-Technologie, jährliche CO₂-Emissionen und mangelnde Anpassungsfähigkeit. Kurzfristige Ergebnisse zeigen, dass der Gesamthandel mit Produkten aus Low-Carbon-Technologie das BIP negativ beeinflusst, was darauf hindeutet, dass während der grüne Handel wächst, es derzeit an stabilen, ertragsbringenden Mechanismen mangelt. Jährliche CO₂-Emissionen und mangelnde Anpassungsfähigkeit haben kurzfristig einen positiven Einfluss auf das BIP, was die anhaltende Abhängigkeit von emissionsintensiven Industrien und die begrenzte Infrastruktur für Resilienz widerspiegelt. Komparativer Vorteil und Handelsbilanz bei Produkten aus Low-Carbon-Technologie sind kurzfristig statistisch nicht signifikant, was auf verzögerte wirtschaftliche Vorteile hindeutet. Langfristig zeigen keine der Indikatoren für grüne Finanzwirtschaft eine signifikante Beziehung zum BIP, möglicherweise aufgrund der erheblichen Vorabinvestitionen, die für grüne Projekte erforderlich sind, die die wirtschaftlichen Renditen verzögern. Die Studie hebt die Notwendigkeit strategischer Investitionen in Technologie, Infrastruktur und Governance hervor, um das Wirtschaftswachstum mit den langfristigen Zielen der Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
Pachiyappan et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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