Dieses Papier untersucht die Rolle des ‚gesunden Alterns‘ bei der Steigerung des Arbeitsangebots in Korea. Zunächst verwenden wir Mikrodaten aus Umfragen, um zu beurteilen, ob es Hinweise darauf gibt, dass sich die physischen Fähigkeiten von Personen ab 50 Jahren in aufeinanderfolgenden Kohorten verbessert haben. Zweitens untersuchen wir, ob Gesundheitsverbesserungen bei älteren Arbeitnehmern ihre Arbeitsmarktergebnisse beeinflussen, wie die Entscheidung, Arbeit anzubieten oder in den Ruhestand zu gehen. Wir verwenden einen Ansatz mit instrumentellen Variablen, um kausale Inferenz zu ermöglichen, wobei exogene Variationen in der Gesundheit mit dem Auftreten bestimmter chronischer Krankheiten proxyisiert werden. Unsere Ergebnisse zeigen, dass (i) sich die physischen Gesundheitsindikatoren im Durchschnitt über die Geburtskohorten hinweg verbessert haben, was Beweise für ‚gesundes Altern‘ in Korea liefert, und (ii) bessere Gesundheit die Wahrscheinlichkeit erhöht, am Arbeitsmarkt teilzunehmen und den Ruhestand hinauszuziehen. Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass gesundes Altern das Arbeitsangebot älterer Personen in Korea während des Zeitraums 2006-2020 um etwa 1,9 Prozentpunkte pro Jahr erhöht hat. Die Ergebnisse für Korea sind qualitativ vergleichbar, aber quantitativ etwas stärker als die für vergleichbare asiatische Länder.
Gruss et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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