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ZUSAMMENFASSUNG Eine positive Gesundheitsumgebung und effektive Pflegekräfte-Rekrutierung werden allgemein als miteinander verbundene Faktoren anerkannt, die die Ergebnisse für Patienten, Familien und Mitarbeiter verbessern. Trotz dieser Erkenntnis haben Pflegekräfte an vorderster Front und ihre Vorgesetzten oft unterschiedliche Sichtweisen zu Arbeitsfragen. Obwohl einige Krankenhäuser „Speak‐up“-Initiativen implementiert haben, fühlen sich Pflegekräfte in akutmedizinischen Einrichtungen weiterhin zum Schweigen gebracht, da die Interventionen zur Verbesserung der Arbeitskultur nur begrenzte langfristige Auswirkungen hatten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines tiefergehenden Verständnisses darüber, wie Pflegekräfte zum Schweigen gebracht werden. Diese qualitative, ethnografische Studie hatte zum Ziel, unser Verständnis darüber zu verbessern, wie Pflegekräfte am Arbeitsplatz in der Akutversorgung zum Schweigen gebracht werden. Durch halbstrukturierte Interviews mit registrierten Pflegekräften ( n = 14) und Administratoren ( n = 9), Beobachtungsfeldnotizen (20 h) und Unterlagen ( n = 8) fanden wir heraus, dass, obwohl Pflegekräfte verschiedene Kanäle nutzten, um Bedenken bezüglich der Patientensicherheit, patientenzentrierter Pflege und der Gesundheit am Arbeitsplatz an ihre Vorgesetzten heranzutragen, sie sich dennoch ignoriert und unbeachtet fühlten, was zu Gefühlen von Verwundbarkeit, Wut und Verlassenheit führte. Administratoren verstanden die Frustrationen des Personals, fühlten sich jedoch machtlos und betrachteten sich eher als Übermittler von oben nach unten gerichteten Weisungen als als aktive Teilnehmer an organisatorischen Initiativen. Diese Ergebnisse bieten entscheidende Einblicke für Klinikmitarbeiter, Forscher, Lehrkräfte und Administratoren, die eine inklusivere Kultur schaffen möchten, die Zusammenarbeit und hochwertige Pflege priorisiert.
Purkis et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.