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Zusammenfassung Die diagnostische Genauigkeit der mittels Fluoreszenzbildgebung unterstützten Visualisierung von Läsionsorten und quantitativer Erfassung pathologischer Biomarker wird häufig durch unspezifische Probenaktivierung und „hohe Hintergrund“-Fluoreszenzinterferenz beeinträchtigt, was zu falsch-positiven Signalen und einem reduzierten Signal-Rausch-Verhältnis beiträgt und letztlich die klinische Zuverlässigkeit einschränkt. Hier schlagen wir eine „hintergrundfreie“ Fluoreszenzbildgebungsstrategie zur genauen Quantifizierung und Bewertung der Hydroxylradikal (·OH)-Spiegel in sorafenib-induzierten ferroptotischen Tumoren vor. Diese Studie nutzt endogenes ·OH, das während der tumörbedingten Ferroptose erzeugt wird, als Biokatalysator, der die heterogene Dimerisierung von Monomeren auslöst, um direkt in situ nahinfrarot (NIR) emittierende Cyaninfärbungen zu formulieren. Das oktadecyliert substituierte Monomer (Cy420) zeigte morphologische Variationen von orbikularen zu quadratischen Nano-Assemblies, die mit Serumalbumin moduliert wurden, und realisierte die gezielte und verlängerte Retention in Tumoren, unterstützt durch den Effekt der erhöhten Permeabilität und Retention (EPR). Wichtig ist, dass der in situ erzeugte NIR-Farbstoff (mCy849) einen Schutzeffekt durch hydrophobe bis-octadecyliert Ketten-induzierte Selbst-Assemblierung bildet, wodurch eine molekulare Oxidation widerstanden und die Quantifizierungsgenauigkeit sichergestellt wird. In-vivo-Experimente zeigten weiter, dass Cy420 eine genaue hintergrundfreie NIR-Bildgebung in sorafenib-administrierten Xenograft-Lebertumoren ermöglicht, mit signifikant verbessertem Tumor-Hintergrund-Verhältnis (TBR 13.2 ± 0.74) nach 72 Stunden, kompetent befähigt durch NIR-Fluoreszenz-navigierte präzise Tumorresektion. Unsere Strategie hat ein neues Paradigma für die synergistische Regulation von Chemotherapie-Bildgebung von Tumoren mit authentischer „hintergrundfreier“ Fluoreszenz bereitgestellt.
Xie et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.