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Mehrere randomisierte kontrollierte Studien haben mittlerweile berichtet, dass Verbesserungen der Ernährungsqualität die Stimmung verbessern können. Solche Studien sind methodisch herausfordernd zu gestalten, da es duale Schwierigkeiten gibt, Kontrollbedingungen bereitzustellen, die mit der Behandlungsaktivität übereinstimmen (z. B. Planung, Einkaufen, Kochen) und die die Teilnehmer gegenüber der Behandlungsbedingung verblenden. Diese Bedenken werfen die Möglichkeit auf, dass gut verstandene psychologische Prozesse die Behandlungseffekte verstärken oder sogar antreiben können. Insbesondere - Selbstwirksamkeit - der Glaube einer Person an ihre Fähigkeit, spezifische Ziele (wie das Kochen einer Mahlzeit) zu erreichen, und - Erwartungs-Bias - die Überzeugungen einer Person über die Auswirkungen von Lebensmitteln auf die Stimmung, könnten beide zur Behandlungsreaktion beitragen. Die aktuelle Studie wollte Kontrollbedingungen für die Ernährung entwickeln und einen vorläufigen Test durchführen, die hinsichtlich der Selbstwirksamkeit übereinstimmen und kontrastierenden Erwartungs-Bias aufweisen. Teilnehmer (n = 112) mit geringer Stimmung wurden randomisiert einer von vier Bedingungen zugewiesen, von denen drei eine Ernährungsintervention beinhalteten: (1) frische Lebensmittel (d. h. Ernährungsverbesserung); (2) Konserven/gefrohrene Lebensmittel (d. h. Ernährungsverbesserung, jedoch mit reduzierter Erwartung); (3) Kochen (d. h. Ernährungsänderung, jedoch ohne Ernährungsverbesserung); und (4) eine Wartelistenkontrolle. Die Stimmung wurde zu Beginn und 3 Wochen nach der Intervention gemessen. Die Analyse ergab eine signifikante Verbesserung der Stimmung in den drei Ernährungsinterventionsbedingungen im Vergleich zur Wartelistenkontrolle, jedoch ohne Unterschied zwischen den Ernährungsinterventionen. Die Regression deutete darauf hin, dass Änderungen in der Selbstwirksamkeit zur Stimmungsverbesserung beitrugen. Diese Ergebnisse implizieren, dass psychologische Faktoren wichtig zu berücksichtigen sind, und unsere Ansätze bieten neuartige Kontrollbedingungen für zukünftige ganzheitliche Ernährungsinterventionen.
Dudley et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.