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Der durch landwirtschaftliche Expansion, Bergbauaktivitäten und Waldumwandlung verursachte Landnutzungswandel ist eine Hauptursache für den Rückgang der hydrologischen Funktion von Wassereinzugsgebieten. Der Verlust der Vegetation beschleunigt die Bodenerosion, die Sedimentation und die ökologische Instabilität. Ziel dieser Studie ist es, die Bodenerosionsraten in den Landnutzungseinheiten des Poboya-Gebiets zu modellieren und zu quantifizieren, indem die Universal Soil Loss Equation (USLE) mit Geografischen Informationssystemen (GIS) integriert wird. Analytische Einheiten wurden durch die Überlagerung von Neigung, Bodentyp und Landnutzungskarten erstellt und anschließend durch Felduntersuchungen validiert. Die USLE-Faktoren (R, K, LS, C und P) wurden aus Klimadaten, Laboranalysen von Bodenproben, einem Digitalen Höhenmodell (DEM), Vegetationsindizes und Beobachtungen von Naturschutzpraktiken abgeleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass 56% der Fläche des Poboya-Gebiets in die sehr niedrigen bis niedrigen Erosionsklassen fallen; jedoch weist 33% der Fläche eine moderate bis sehr schwere Erosion auf, insbesondere in Zonen mit steilen Hängen, stark erosionsanfälligen Böden und Gebieten, die durch Bergbau und Trocklandlandwirtschaft betroffen sind. Diese Bedingungen heben das Vorhandensein von Erosions-Hotspots hervor, die die Sedimentation stromabwärts beschleunigen und die Landdegradation verstärken können. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit einer kritischen Flächenrehabilitation, verbesserter vegetativer und mechanischer Schutzmaßnahmen an steilen Hängen sowie des Waldschutzes, um die ökologischen Funktionen des Wassereinzugsgebiets aufrechtzuerhalten.
Malik et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.