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HINTERGRUND Prostatakrebs ist bei Männern häufig, und die radikale Operation ist die primäre Behandlung. Die Chirurgie kann jedoch sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit beeinflussen, einschließlich Angst, Depression und Lebensqualität (QoL). ZIEL Die Auswirkungen der radikalen Prostatektomie auf den psychologischen Status und die QoL bei Patienten mit Prostatakrebs zu bewerten. METHODEN Diese Beobachtungsstudie umfasste 102 Patienten, die zwischen Juni 2024 und April 2025 eine radikale Prostatektomie durchliefen. Schmerzen (numerische Bewertungsskala), Hamilton-Angstskala, Hamilton-Depressionsskala und QoL (Fragebogen zur Lebensqualität der Europäischen Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs Core 30 und Kurzform 36) wurden vor und nach der Operation evaluiert. ERGEBNISSE Ein Monat nach der Operation stieg der durchschnittliche Wert des Fragebogens zur Lebensqualität der Europäischen Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs Core 30 signifikant von 60,72 ± 5,37 präoperativ auf 86,48 ± 7,52 (P < 0,001), was eine deutliche Verbesserung der gesamten QoL anzeigt. Psychologische Bewertungen zeigten signifikante Reduktionen bei Angst und Depression: Der durchschnittliche Wert der Hamilton-Angstskala sank von 23,36 ± 5,15 präoperativ auf 12,15 ± 4,36 (P < 0,001), und der durchschnittliche Wert der Hamilton-Depressionsskala fiel von 22,61 ± 5,02 auf 13,83 ± 4,54 (P < 0,001). Die Schmerzlevel, gemessen mit der numerischen Bewertungsskala, gingen signifikant von 7,68 ± 2,17 präoperativ auf 2,67 ± 0,72 zurück (P < 0,001). Darüber hinaus sank die Rate der Harninkontinenz von 20,59 % (21/102) präoperativ auf 11,76 % (12/102) (P < 0,05), was eine statistisch signifikante Reduktion zeigt. SCHLUSSFOLGERUNG Radikale Prostatektomie verbessert die psychische Gesundheit und die QoL von Patienten mit Prostatakrebs. Diese Ergebnisse könnten helfen, zukünftige Therapien zu informieren.
Shen et al. (Di,) untersuchten diese Frage.