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Hintergrund: Die Schilddrüsenoperation ist eine der häufigsten durchgeführten Operationen, wobei Verletzungen des wiederkehrenden Kehlkopfnervs (RLNI), sowohl vollständig als auch unvollständig, eine der schwerwiegendsten potenziellen Komplikationen darstellen. In dieser Studie verwendeten wir die akustische Analyse von Jitter, Shimmer, Geräusch-zu-Harmonisches Verhältnis (NHR) und maximaler Phonationszeit (MPT) als objektive Methode zur Diagnose von RLNI. Materialien und Methoden: Wir bewerteten die Mittelwerte von Jitter, Shimmer, NHR und MPT bei Patienten, die sich einer Schilddrüsenoperation unterzogen. Diese Werte wurden zusätzlich zur Laryngoskopie präoperativ, eine Woche postoperativ und drei Monate postoperativ gemessen. Ergebnisse: Die Werte von Jitter, Shimmer, NHR und MPT waren alle im ersten postoperativen Follow-up erhöht; jedoch waren Jitter, Shimmer und NHR bei Patienten, deren wiederkehrender Kehlkopfnerv (RLN) intraoperativ nicht identifiziert wurde, signifikant erhöht (P < 0,001) im Vergleich zu denjenigen, bei denen er identifiziert wurde. Alle diese Parameter kehrten drei Monate nach der Operation nahezu auf normale Werte zurück. Schlussfolgerung: Die Identifizierung des RLN intraoperativ während der Schilddrüsenoperation verringerte signifikant die Inzidenz seiner Verletzung, sowohl vollständig als auch unvollständig. Die Verwendung akustischer Analysen ist eine objektive Möglichkeit, unvollständige Verletzungen des RLN postoperativ zu messen.
Heiba et al. (Di.) untersuchten diese Frage.