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Zusammenfassung Die zunehmend kulturell und linguistisch vielfältige Natur der Bildungslandschaft in Australien erfordert von den Lehrkräften, dass sie Unterrichtspraktiken implementieren, die auf die Veränderungen, Anforderungen und Herausforderungen einer vielfältigen und hoch technologisierten Welt reagieren. In dieser Studie wird vorgeschlagen, dass die Umsetzung von Multiliteracies-Unterrichtspraktiken ein relationaler und situierter Prozess ist, in dem Lehrkräfte für Englisch als zusätzliche Sprache (EAL) ihre Perspektive auf EAL-Schüler und sich selbst einbringen. In Anlehnung an die Positionierungstheorie und den persönlichen interpretativen Rahmen untersuchte die Studie die Positionierung, die EAL-Lehrkräfte EAL-Schülern (interaktive Positionierung) und sich selbst (reflexive Positionierung) im Hinblick auf die Umsetzung der Multiliteracies-Pädagogik zuschreiben. Die Analyse von Daten aus Einzelinterviews mit sechs EAL-Lehrkräften zeigt, dass die Lehrkräfte EAL-Lernende als unterschiedliche Lernstile und -bedürfnisse besitzend und als Nutzer von Technologie positionierten. Folglich umfasste ihre Selbstpositionierung als Multiliteracies-Lehrkräfte eine Reihe von pädagogischen Strategien, um den unterschiedlichen Lernenden gerecht zu werden und die Multiliteracies-Fähigkeiten der Lernenden zu nutzen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Praxen der Multiliteracies im Unterricht durch das Verständnis der Lehrkräfte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Lernenden und die Entwicklung von responsiven Pädagogiken gefördert werden können.
Véliz et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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