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Zusammenfassung Dieser Aufsatz hebt bisher übersehene Kontinuitäten zwischen Husserls phänomenologischem Idealismus und Hegels absolutem Idealismus hervor. Ich konzentriere mich auf Husserls Erläuterung der Essenz und argumentiere, dass einige von Husserls zentralen Ausführungen zu Essenzen nahelegen, dass sie Hegels konkreten Universalen ähnlich sind: Wie konkrete Universale sind phänomenologische Essenzen ideale Entitäten, die in Besonderheiten verwirklicht werden und eine Struktur der Einheit-in-Differenz verkörpern. Husserls Nähe zu diesen hegelschen Grundsätzen zeigt sich in seiner Darstellung der Selbstkonstitution des Ichs, die im Großen und Ganzen mit Hegels Darstellung der Bestimmung des Begriffs übereinstimmt. Die Wertschätzung von Husserls Ähnlichkeiten mit Hegel deutet auf eine Möglichkeit hin, konkurrierende metaphysische, epistemische und transzendentale Interpretationen von Husserls Idealismus zu vereinen. Indem sie das Ausmaß aufzeigen, in dem der transzendentale Charakter von Husserls Phänomenologie in bestimmten absoluten idealistischen Verpflichtungen verankert ist, verorten diese Ergebnisse Husserl in hybridem philosophischen Gebiet, zwischen transzendentalen und absoluten Versionen des Idealismus, was es ihm ermöglicht, seine transzendentalen und realistischen Verpflichtungen zu reconciliieren und ihm eine Verteidigung gegen den Vorwurf zu bieten, er unterliege einer unsophistischen und unattraktiven Form des Subjektivismus.
Dimitris Apostolopoulos (Montag) hat diese Frage untersucht.