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Irakische historische Städte verfügen über einen reichen architektonischen und kulturellen Erbe, doch dieses Erbe ist zunehmend durch rasche Urbanisierung, schwache institutionelle Koordination und veraltete Erhaltungsansätze bedroht. Diese Studie untersucht die Perspektiven von Experten zur Effektivität bestehender Erhaltungsrahmenbedingungen zum Schutz des urbanen Erbes im Zuge der Modernisierung im Irak. Mit einem Mixed-Methods-Design wurde eine Umfrage unter 90 Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Kulturerhalt durchgeführt, ergänzt durch eine Überprüfung von politischen Dokumenten und wissenschaftlicher Literatur. Quantitative Daten wurden mithilfe von deskriptiven Statistiken analysiert, während qualitative Antworten thematisch kodiert wurden, um zentrale Herausforderungen und Lösungen zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Experten die derzeitigen Erbe-Richtlinien als ineffektiv betrachten und unklare rechtliche Vorschriften, unzureichende Finanzierung und begrenzte interinstitutionelle Zusammenarbeit anführen. Empfohlene Reformen umfassen die Aktualisierung der Erbe-Gesetze, die Förderung der digitalen Erhaltung, die Bereitstellung wirtschaftlicher Anreize für adaptive Wiederverwendung und die Förderung der Gemeinde-Teilnahme. Experten betonten auch die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zur Stärkung der technischen Expertise und der institutionellen Kapazität. Die Studie schlägt eine umfassende Reformstrategie vor, die rechtliche, wirtschaftliche, technologische und partizipative Maßnahmen integriert, um die Governance und Nachhaltigkeit im Bereich des Erbe-Erhalts zu verbessern. Die Ergebnisse sollen politische Entscheidungsträger, Planer und Erhaltungsagenturen im Irak und vergleichbaren Kontexten dabei unterstützen, kulturelle Werte in sich schnell modernisierenden urbanen Umfeldern zu bewahren.
Senah et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.